UNESCO-Schüler grüßen aus dem Ahrntal

UNESCO-Schüler grüßen mit ihren Lehrern Barbara Sterzenbach, Sabine Kliemann, Rolf Weber
und Jürgen Rasfeld aus dem Ahrntal

 Fotos: Jürgen Rasfeld

Seit über 24 Jahren fahren Schülerinnen und Schüler der UNESCO-Schule nach Südtirol. Auch in diesem Jahr machten sich wieder zahlreiche Kinder aus den Jahrgängen 7-10 mit ihren Lehrern Barbara Sterzenbach, Sabine Kliemann und Rolf Weber nach St. Peter im Ahrntal zum Skifahren auf.

Unsere (Ski-)Lehrer Jürgen Rasfeld, Rolf Weber und Barbara Sterzenbach (von links nach rechts)

Auch wieder mit dabei: Schulleiter Jürgen Rasfeld, der durch die vielen positiven Rückmeldungen der letzten Jahre sich wieder darauf freute, eine Anfängergruppe zu übernehmen. Und er staunte nicht schlecht, welche tollen Lernfortschritte die Schüler beim Ski- und Snowboardfahren machten.

Der Tag fing bereits um 7 Uhr mit dem Wecken an. Weiter ging es mit einem gemeinsamen Frühstück in der  Pension „Kordiler“. Nach dem Frühstück wurden schnell die Skisachen gepackt und mit dem Bus ging es direkt zur „Skiarena  Klausberg“. Im Winter ist der Skiberg mit seinen 30 Pistenkilometern ideal für Anfänger und Skiprofis. Er zählt zu den mittelgroßen Skigebieten in Italien.

Der Klausberg bietet mit 1458 m den größten Höhenunterschied in Südtirol. Er bietet Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade: ob leichte, blaue Übungspisten, etwas steilere rote Pisten bis hin zu schweren, schwarzen Abfahrten. Die Pisten am „Hühnerspiel“ und „Sonnenlift“ führen durch breite Waldschneisen zu Tale. An der Gondelbahn K2 sind die Pisten bereits oberhalb der Baumgrenze und führen durch felsiges Gelände.

Ein toller Blick vom K2 ins Tal

Um 9 Uhr fuhren die Schüler mit ihren Begleitern mit der Gondel hoch und zunächst stand eine Erwärmung auf dem Stundenplan. Es gab Anfänger-, Fortgeschrittene- und eine Leistungsgruppe. Das Skigebiet Klausberg ist gerade für Anfänger sehr zu empfehlen. Es gibt ein perfektes Anfängergelände am Almboden mit einer Vierersesselbahn. Auch die Talabfahrt mit ihrem Ziehweg ist gut für die Anfänger zu meistern. Lediglich die Pisten am K2 und am Sonnenlift waren für die Anfänger in den ersten Tagen tabu.

Nach guten zweieinhalb Stunden trafen sich alle am Almboden zum Mittagessen.

Die Pause dauerte eine gute Stunde, in der die Gruppe eine warme Mahlzeit erhielt und sich die müden Knochen ein wenig ausruhen konnten.

Danach machten sich die UNESCO-Schüler wieder bis ungefähr 16 Uhr auf zum Ski- oder Snowboardfahren. Besonderen Spaß hatten die Wintersportler bei einer Fahrt durch die Dino Fun-Line. Sie ist für alle Freestyle-Beginner und Kinder ein besonderes Vergnügen: Zehn Dinos sind hier in Lebensgröße zu sehen, während man durch einen Parcours aus Whoops, Steilkurven und Boxen fährt.

Nach der Rückkehr in die Talstation bestand die Möglichkeit, in Dreiergruppen einzukaufen und danach mit dem Skibus zum Gasthaus zurückzufahren.

Um 18:30 Uhr gab es ein leckeres, warmes Essen im „Kordiler“ und darauf folgte ein abwechslungsreiches Abendprogramm. So gab es eine Power-Point- Präsentation über das richtige Verhalten der Ski- und Snowboardfahrer, einen Spieleabend, eine Nachtwanderung und auch die Möglichkeit, Hausaufgaben zu erledigen. Am letzten Abend stand die Siegerehrung des Slalomrennens statt. Viktoria Krapohl aus der 10 b war nicht nur die schnellste Skiläuferin, sie wurde auch für ihren vorbildlichen Einsatz bei der Unterstützung der Anfängerschulung geehrt.

Viele sind sich einig: wenn man einen Platz bekommt, ist man im nächsten Jahr wieder mit dabei!