Förderverein der UNESCO-Schule investiert in die Zukunft

Die neueste Anschaffung des Fördervereins der UNESCO-Schule: ein 3 D-Drucker

3D-Druck ist vermutlich eine der Innovationen, die bestehende Technologien vielleicht vollständig verdrängen wird. Er verändert die Art und Weise, wie wir produzieren, Kunst machen, Designentwürfe erstellen oder Erfindungen erproben. Schüler sollten daher früh lernen, mit 3D-Druck umzugehen und die mit der additiven Fertigungstechnik verbundenen Probleme zu lösen.

Das sagte sich auch der Förderverein der UNESCO-Schule und investierte einen nicht unerheblichen Betrag in die Anschaffung eines 3 D-Druckers. Schatzmeister Dominik Schütz: „Digitales Lernen und Medienbildung spielen eine zunehmende Rolle in Schule und Unterricht. Ein wichtiges Beispiel dafür ist der 3D-Druck, von dessen Verbreitung tiefgreifende wirtschaftliche und soziale Veränderungen ausgehen und dessen Möglichkeiten heute den Unterricht in unterschiedlichen Fächern bereichern. Deshalb haben wir uns für diese Investition ausgesprochen.“

Schatzmeister Dominik Schütz (2. von rechts) übergibt den 3 D-Drucker an die Oberstufenschüler Tobias Thiesburger, Phil Walter, Celine Lichters und die Techniklehrer Markus Bourtscheidt und Hubert Rütten (von links nach rechts).

Techniklehrer Hubert Rütten: „Neue Medien sind kein Selbstzweck, sondern Werkzeuge im Lerngeschehen, deren Einsatz in ein pädagogisches Konzept eingebettet sein muss. An der UNESCO-Schule sind wir dabei, den Einsatz neuer Medien fächerübergreifend in allen Lehrplänen zu integrieren.“

Die Handreichung „3D-Druck in der Schule“ bietet Schulen für ihren Einstieg in den Entwurf und Druck von 3D-Objekten Informationen und Orientierungspunkte.

MINT-Koordinator Markus Bourtscheidt: „Der besondere Reiz des 3D-Drucks im Unterricht liegt in seiner fächerübergreifenden Anwendbarkeit. Exemplarisch an den Fächern Technik und Kunst wird in der Handreichung dargestellt, wie der Einsatz gelingen und welche Bereicherung für den Unterricht daraus entstehen kann.“

Schulleiter Jürgen Rasfeld bedankte sich beim Förderverein seiner Schule. „Der Einsatz von 3D-Druckern hat im Unterricht viele positive Effekte. Lehrer fördern so das Interesse an ihrem Unterricht und können interdisziplinär Probleme und Lösungen angehen. Rund um das Design von Produkten und Lösungen entsteht eine notwendige Interaktion zwischen Schülern mit den entsprechenden positiven Gruppeneffekten.“