Chapeau! UNESCO-Schüler legen erfolgreich Französischprüfung DELF ab

 

Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 der UNESCO-Schule erhalten im Schulleiterbüro von Jürgen Rasfeld  ihre Diplome DELF A1 und A2 von ihren Lehrerinnen Dr. Ulrike Goertz, Martina Knop, Janine Leandro und Nadine Bussmann

Rund 25 Schülerinnen und Schüler der UNESCO-Schule aus den Klassen 8, 9 und 10 versammelten sich an einem  Samstag in den Räumen der Schule, um sich einer freiwilligen Französisch-Prüfung zu stellen. Das DELF-Programm (Diplôme d’Etudes en langue française)  beschreibt ein Zertifizierungsprogramm für die Französische Sprache, bestehend aus sechs unabhängigen Einheiten.

Weltweit gibt es in 154 verschiedenen Ländern insgesamt 900 anerkannte Prüfungszentren. Alle Diplome tragen das Siegel des Ministère de l'Education Nationale.

Das Diplom an der Gesamtschule wird auf drei Niveaustufen angeboten. Ab Klasse 7 kann man das Diplom A1 ablegen, ab Klasse 8 das Diplom A2 und von Klasse 10  an sogar das Niveau B1, welches z.B. an Universitäten im französischen Ausland vorausgesetzt wird.

17 Schüler erhielten aus den Händen ihrer Französischlehrerinnen die heiß begehrten Zertifikate der Stufe A1 und sieben die Bescheinigung A2.

Schulleiter Jürgen Rasfeld beglückwünscht Maren Skeirat, die mit 87 % am besten im Niveau A2 abgeschnitten hat.

A1 ist das elementare Niveau und deshalb für Spracheinsteiger geeignet. Bei der ersten Kompetenzstufe wird getestet, ob der Teilnehmer einfache Situationen verstehen kann und Grundkenntnisse vorhanden sind.

Das DELF A2 bescheinigt dem Prüfling bereits fortgeschrittene Fähigkeiten. Der Teilnehmer wird hier als Teil der Gesellschaft betrachtet. Folglich muss er Dinge wie die Höflichkeitsform und das Führen einfacher Gespräche beherrschen. Die zweite Kompetenzstufe überprüft elementare Umgangsformen, die die Bewältigung des Alltags gewährleisten.

Die Prüfung besteht aus den Teilen Hörverstehen,  Leseverstehen,  Schreiben und Sprechen. Französischlehrerin Dr. Görtz ergänzt: „Beim Schreiben  geht es  um das Verfassen von zwei Texten; einer kurzen Beschreibung über ein Ereignis oder eine persönliche Erfahrung sowie eines informellen Briefes. Wir bereiten unsere Schüler mit einer zusätzlichen Förderstunde auf diese Prüfung vor.“

Französischlehrerin Nadine Bussmann hat die Schüler mit ihren Kolleginnen darauf bestens vorbereitet. „Es ist gar nicht so einfach, in einem Kurzaufsatz seine eigene Meinung zu einem vorher völlig unbekannten Artikel oder ein Ereignis darzulegen.“

Schulleiter Jürgen Rasfeld bedankte sich bei den beteiligten Lehrerinnen für ihre sehr engagierte und erfolgreiche Arbeit.