Der missio-Truck am Schulzentrum

Schüler/innen der UNESCO-Schule und des Georg-Forster Gymnasiums besuchten den missio-Truck:  „Menschen auf der Flucht. Weltweit.“

 „Fliehen müssen stellt das Leben auf den Kopf und zieht dir den Boden unter den Füßen weg.“

Der missio-Truck des katholischen Hilfswerks „missio“ machte wieder einmal vom 17.-20.9.19 Station auf dem Schulhof zwischen der UNESCO-Schule und dem Georg-Forster-Gymnasium.  Der Truck „ist im Rahmen der Aktion Schutzengel „Für Familien in Not. Weltweit.“ unterwegs.“ Die kath. Kirchengemeinde St. Josef   Kamp-Lintfort finanzierte das Projekt.

Laut UN sind derzeit 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Sie fliehen vor Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg, Trockenheit, Perspektivlosigkeit und Hunger.

Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo wurden die Schüler/innen des 9. Jahrgangs beider Schulen durch die multimediale Ausstellung im missio-Truck für die Ausnahmesituation einer Flucht sensibilisiert. Auch Handlungsoptionen kirchlicher Partner in den betroffenen Regionen wurden aufgezeigt: Empowerment, Traumaarbeit und Eingliederung in die Gesellschaft. Es geht darum, dass die geflüchteten Menschen auch in schwierigen Situationen ihre Würde bewahren können.

Die mobile Ausstellung „Menschen auf der Flucht. Weltweit.“ ist in einen LKW eingebaut. Es gibt sechs thematisch gestaltete Räume. Die Schüler/innen versetzten sich beispielhaft in die Lage eines Menschen aus der Stadt Bukavu, der fliehen muss. Die Biografie dieses Menschen ist auf einer Karte nachzulesen, die mit einem QR- Code ausgestattet ist und die Jugendlichen durch die verschiedenen Stationen beispielhafter Fluchtwege geleitet. Zunächst wird auf dem Marktplatz der Stadt ein Überfall simuliert, schnell muss die Entscheidung zu fliehen getroffen werden und vor allem auch, was nehme ich mit. Weiter geht es in einem überfüllten LKW und schließlich befindet sich der Flüchtling in einer fremden Stadt.

Die Jugendlichen waren sehr beeindruckt und das Schicksal der einzelnen Menschen ließ sie nicht unberührt.  Das Projekt wird im nächsten Jahr für weitere Jahrgänge wiederholt, da das Thema „Flucht“ weiterhin ein gesellschaftspolitisch wichtiges Thema bleiben wird.

 

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