Kulturelle Barrieren überwinden

UNESCO-Schüler  untersuchen mit ihren Gästen aus Frankreich, Spanien, Slowenien, England und der Türkei kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten innerhalb Europas

Lehrer und Schüler aus Frankreich, Spanien, Slowenien, England und der Türkei besuchen mit Schulleiter Jürgen Rasfeld den Ersten Beigeordneten Dr. Christoph Müllmann im Rathaus

Die UNESCO-Schule Kamp-Lintfort nimmt an dem von der Europäischen Union geförderten  Erasmus- Projekt „Together in Europe“ teil.  Zwei Jahre lang wird es von der türkischen Schule in Adana koordiniert. UNESCO-Lehrerin Ulrike Freitag: „Die an diesem Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sind zwischen 15 und 18 Jahre alt, die Verkehrssprache ist ausschließlich Englisch. Das Projekt greift unter anderem die Flüchtlingskrise in ihrer thematischen Arbeit auf.  Die Vermittlung von Schlüssel- und interkulturellen Kompetenzen stehen im Vordergrund.“

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Bislang haben sich im Rahmen des Projektes zunächst die koordinierenden  Lehrerinnen und Lehrer in Frankreich getroffen. Nun fand ein transnationales Treffen mit jeweils fünf Schülerinnen und Schülern aus Frankreich, Spanien, Slowenien, England und der Türkei statt. Das Meeting wurde an der UNESCO-Schule Kamp-Lintfort durchgeführt. Gerne wurde eine Einladung des Kamp-Lintforter Bürgermeisters Prof. Dr. Christoph Landscheidt  angenommen. Der Erste Beigeordnete Dr. Müllmann begrüßte die ausländischen Gäste im großen Sitzungssaal der Stadt. Lehrer aus England stellten dem Beigeordneten das Projekt und die Aktivitäten in der gemeinsamen Woche vor.

Neben der Arbeit standen auch einige Exkursionen auf dem Programm. In Kamp-Lintfort wurde Klosterkamp besichtigt. Der Landschaftspark Nord in Duisburg wurde besucht. In Köln stand der Besuch des Kölner Doms und einiger Museen an.

Während des einwöchigen Treffens  in Kamp-Lintfort bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler in  verschiedenen Workshops die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihrer Länder auf.

Schulleiter Jürgen Rasfeld: „Ich bin überzeugt, dass das Projekt eine sehr nachhaltige positive Wirkung bei den teilnehmenden Schülern und Lehrern hinterlässt. Ich bin gespannt auf den Projektreader, der bei einem der nächsten Treffen in erstellt werden soll.“

 

 

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