Erstklassige Angebote für UNESCO-Schüler

 

Eröffnung des Handwerkertages an der UNESCO-Schule durch Schulleiter Jürgen Rasfeld

Mit Millionen von Beschäftigten ist das Handwerk eine echte „Wirtschaftsmacht“. Gerade der Mittelstand und das Handwerk bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Sie stellen mit Abstand die meisten Ausbildungsplätze zur Verfügung. Ein Grund mehr, zum wiederholten Mal zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung des Kreises Weseler Handwerk, der Handwerkskammer Düsseldorf und der UNESCO-Schule zum Thema „Berufsausbildung“ einzuladen. Über zwölf Meister und Obermeister aus der näheren Umgebung waren gekommen, um sich mit den Schülerinnen und Schülern des gesamten zehnten Jahrgangs der UNESCO-Schule zu treffen.

Grußworte durch Bürgermeister Prof. Dr. Landscheidt

Wie sehr die Frage einer qualifizierten Berufsausbildung und der damit verknüpften Lebenschancen von zentraler Bedeutung auch für die Stadt Kamp-Lintfort ist, bewies die Anwesenheit von Bürgermeister Prof. Dr. Landscheidt. In seiner Begrüßung wies der Bürgermeister auf die Bedeutung des Handwerks hin: „Die Ausbildung ist breit und vielfältig. Nur wer sich täglich auf neue Aufgaben einstellen kann, wer flexibel ist und Abwechslung mag, der kommt gut durch die Ausbildung. Und gut in die Zukunft - wer eine gute Ausbildung in der Tasche hat, der findet auch in schwierigen Zeiten einen Job.“

Bäckermeister Johannes Gerhards begrüßt die UNESCO-Schüler und seine Meisterkolleginnen und -kollegen

Schulleiter Jürgen Rasfeld bedankte sich bei den vielen engagierten Kooperationspartnern. „Mein Dank geht, stellvertretend für alle Mitwirkenden, an  Obermeister Thomas Schulmeyer von der Glaserinnung und Johannes Gerhards, Bäckermeister der gleichnamigen Bäckerei und an unsere Lehrerinnen des BWV-Teams. Alle Kooperationspartner haben wieder einmal den Handwerkertag perfekt und mit viel Mühe vorbereitet.“

UNESCO-Lehrerinnen Katharina Strüve und Eva Mischke teilen die Arbeitsgruppen ein

Die Schülerinnen und Schüler hatten eine Menge Fragen an die Ausbildungsexperten. Wie finde ich den richtigen Beruf? Wie und mit welchen Voraussetzungen kann ich mich bewerben? Wie sieht die Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule aus?  Und speziell von denjenigen, die in die Oberstufe wechseln werden: Welche Karriere und Aufstiegsmöglichkeiten kann mir das Handwerk bieten?

Björn Kathage (Brillen Kaiser) und Nicole Osthaus (IHK) im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der 10f

Besonders häufig wurden das duale und triale Studium nachgefragt. Ein duales Studium verknüpft Berufsausbildung mit einem akademischen Studiengang. Spätestens nach vier Jahren hat der Absolvent so einen Doppelabschluss in der Tasche: Den IHK-Abschluss und den Bachelor. Daher das Wort „dual". Was aber ist ein „triales“ Studium? Es punktet mit gleich drei Abschlüssen auf einmal: Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf, Bachelorabschluss im Studienfach und  Meisterbrief im Ausbildungsberuf. Wer trial studiert, erwirbt zusätzlich noch den Meisterabschluss. Und damit zeigt sich auch schon, in welcher fachlichen Richtung dieses Studienmodell zu finden ist: im Handwerk.

Schulleiter Rasfeld: „Handwerk und Schule  müssen wichtige Partner für die Zukunft sein, wenn es darum geht, jungen Menschen Bildung und Berufschancen zu vermitteln. Das Zusammenwirken von Schule und Handwerk ist nach wie vor von größter Wichtigkeit. Der heutige Aktionstag wurde genutzt,  für eine  mögliche handwerkliche Ausbildung zu begeistern.“

 

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