Vive la France! UNESCO-Schüler legen erfolgreich Französischprüfung DELF ab

Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 der UNESCO-Schule erhalten im Schulleiterbüro von Jürgen Rasfeld  ihre Diplome DELF A1, A2  und B1 von ihren Lehrerinnen Nadine Bußman und Carina Molke (hintere Reihe von links nach rechts)

30 Schülerinnen und Schüler der UNESCO-Schule aus den Klassen 8, 9 und 10 versammelten sich an einem  Samstag in den Räumen der Schule, um sich einer freiwilligen Französisch-Prüfung zu stellen. Das DELF-Programm (Diplôme d’Etudes en langue française)  beschreibt ein Zertifizierungsprogramm für die Französische Sprache, bestehend aus sechs unabhängigen Einheiten. Weltweit gibt es in 154 verschiedenen Ländern insgesamt 900 anerkannte Prüfungszentren. Alle Diplome tragen das Siegel des Ministère de l'Education Nationale.

Das Diplom an der Gesamtschule wird auf drei Niveaustufen angeboten. Ab Klasse 7 kann man das Diplom A1 ablegen, ab Klasse 8 das Diplom A2 und von Klasse 10  an sogar das Niveau B1, welches z.B. an Universitäten im französischen Ausland vorausgesetzt wird.

14  Schüler erhielten aus den Händen ihrer Französischlehrerinnen die heiß begehrten Zertifikate der Stufe A1 und 15 die Bescheinigung A2.

A1 ist das elementare Niveau und deshalb für Spracheinsteiger geeignet. Bei der ersten Kompetenzstufe wird getestet, ob der Teilnehmer einfache Situationen verstehen kann und Grundkenntnisse vorhanden sind. Janani Kugathasan aus der 8a zeigte besonders hervorragende Leistungen. Mit über 92 % der möglichen Anforderungen war sie die jahrgangsbeste Schülerin.

Schulleiter Jürgen Rasfeld beglückwünscht Janani Kugathasan aus der 8a, die mit 92 % am besten im Niveau A1 abgeschnitten hat

Das DELF A2 bescheinigt dem Prüfling bereits fortgeschrittene Fähigkeiten. Der Teilnehmer wird hier als Teil der Gesellschaft betrachtet. Folglich muss er Dinge wie die Höflichkeitsform und das Führen einfacher Gespräche beherrschen. Die zweite Kompetenzstufe überprüft elementare Umgangsformen, die die Bewältigung des Alltags gewährleisten.

Maren Skeirat aus der 10e und ab August Oberstufenschülerin der UNESCO-Schule hat sogar schon das Diplom B1 in der Tasche. Hier wird der Schritt weg von der elementaren bis hin zur selbstständigen Sprachverwendung überprüft.  Das  Hauptaugenmerk liegt auf dem flexiblen Sprachumgang in alltäglichen Situationen.

Die Prüfung besteht aus den Teilen Hörverstehen,  Leseverstehen,  Schreiben und Sprechen. Französischlehrerin Carina Molke ergänzt: „Beim Schreiben  geht es  um das Verfassen von zwei Texten; einer kurzen Beschreibung über ein Ereignis oder eine persönliche Erfahrung sowie eines informellen Briefes. Wir bereiten unsere Schüler mit zusätzlichen Förderstunden auf diese Prüfung vor.“

Französischlehrerin Nadine Bußmann hat die Schüler mit ihren Kolleginnen darauf bestens vorbereitet. „Es ist gar nicht so einfach, in einem Kurzaufsatz seine eigene Meinung zu einem vorher völlig unbekannten Artikel oder ein Ereignis darzulegen.“

Schulleiter Jürgen Rasfeld bedankte sich bei den beteiligten Lehrerinnen für ihre sehr engagierte und erfolgreiche Arbeit.

Alle Schülerinnen und Schüler möchten sich im kommenden Schuljahr an die nächst höheren Niveaustufen wagen. In ihren Ergänzungsstunden bietet die UNESCO-Schule dazu  wöchentlich spezielle Trainingsstunden für die verschiedenen Jahrgänge an.

 

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