Hygiene-Sonderplan der UNESCO-Schule während der Coronakrise

In der UNESCO-Schule befinden sich oftmals viele Personen auf engem Raum. Um gegen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten vorzubeugen und Infektionsrisiken zu minimieren, legt die Schule mit dem vorliegenden Hygieneplan Verfahrensweisen zur Einhaltung der Infektionshygiene fest. Dabei behalten wir uns vor, den Plan hinsichtlich seiner Aktualität regelmäßig zu überprüfen und ggf. zu verändern oder zu ergänzen.

1. Hygiene in Unterrichtsräumen und Fluren
Zur Minimierung von Kontaktmöglichkeiten aus Hygienegründen erfolgen Lernzeiten und Pausen zeitversetzt und in möglichst konstanten Lerngruppen. Im Flur gehen alle rechts, um bei Begegnungen den Abstand möglichst gering zu halten.

1.1. Lufthygiene
Bei Betreten des Schulgeländes herrscht die Pflicht, eine Schutzmaske für Mund- und Nase zu tragen. Beim Anlegen der Schutzmaske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Sie muss korrekt über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren. 
Die Außenseiten einer gebrauchten Maske sind potenziell erregerhaltig. Daher sind 
diese möglichst nicht zu berühren, um eine Kontamination der Hände zu verhindern. 
In den Unterrichtsräumen erfolgt eine regelmäßige Durchlüftung (mind. alle 20 Minuten).

1.2 Kontakthygiene
Körperkontakt ist zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für Begrüßungsrituale wie Handschlag, Umarmungen oder Wangenkuss.
An den Eingängen der UNESCO-Schule befinden sich Desinfektionsstationen, an denen jeder vor dem Eintreten in das Gebäude die Hände desinfiziert bekommt.
Die Türen der Räume bleiben aus hygienischen Gründen offen, um Kontakte zu minimieren. Der Sicherheitsabstand zwischen Personen in und um das gesamte Schulgebäude beträgt mindestens 1,50 m.
Im Gebäude ist das Waschen der Hände der wichtigste Bestandteil der Hygiene. In jedem Klassenraum befindet sich ein Waschbecken mit einem Seifenspender mit Flüssigseife und Einmalhandtuchpapier. Auf Gemeinschaftshandtücher oder gemeinsam genutzte feste Seifen ist zu verzichten. Händereinigung ist durchzuführen bei Bedarf, im Besonderen vor und nach dem Umgang mit Lebensmitteln und nach jedem Toilettengang (s. 2. Hygiene im Sanitärbereich).

1.3 Reinigung der Flächen, Gegenstände und Fußböden
Eine gründliche und regelmäßige Reinigung der Fußböden sowie häufig genutzter Flächen und Gegenstände ist wesentlich für einen guten Hygienestatus. 
Jeder Raum wird vor und nach Benutzung einer Lerngruppe gründlich gereinigt, dies geschieht bei Bedarf auch mehrmals täglich. Die Fußböden werden feucht gereinigt, die Tische werden desinfiziert. Die Reinigungsfirma erhält je nach Belegung regelmäßig einen aktualisierten Putzplan. Die Teppichböden im Verwaltungstrakt werden mind. zweimal wöchentlich mit einem Staubsauger gründlich abgesaugt.

1.4. Umgang mit Unterrichtsmaterialien
Schülerinnen und Schüler dürfen während der Coronakrise aus hygienischen Gründen persönliche Unterrichtsmaterialien nicht untereinander austauschen. Ist eine gemeinsame Benutzung von Arbeitsmaterial unvermeidlich, muss dieses mit Einweghandschuhen genutzt bzw. entsprechend gereinigt werden. 

Beim Austeilen von Arbeitsblättern durch die Lehrkraft wird auf die Einhaltung der Hygienestandards geachtet.

2. Hygiene im Sanitärbereich

2.1 Ausstattung
Oberflächen von Fußböden und Wänden in Sanitärbereichen können feucht gereinigt und desinfiziert werden. An den Waschplätzen werden aus hygienischen Gründen Flüssigseife aus Seifenspendern und Einmalhandtuchpapier bereitgestellt. Am Waschplatz hängen zusätzlich Hygieneregeln aus.
Papierabwurfbehälter sind mit einem Beutel versehen und werden täglich entleert. Eine Reinigung der Abfallbehälter innen und außen wird wöchentlich durchgeführt. Toilettenbürsten werden regelmäßig ausgetauscht, Toilettenpapier, Handtuchpapier und Flüssigseife werden regelmäßig aufgefüllt.
Schülerinnentoiletten und Damentoiletten sind mit Hygieneeimern mit Beutel ausgestattet, die täglich entleert und regelmäßig gereinigt werden.

2.2 Hygieneregelungen
Aus Sicherheitsgründen ist während der Coronakrise auch auf den Toiletten der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Nach jedem Toilettengang ist eine Händereinigung durchzuführen. Diese kann bei Bedarf durch eine Desinfektion ergänzt werden. Dazu hat die Schule im Raum A112 eine zusätzliche und dauerhafte Desinfektionsstation eingerichtet.
Auch in besonderen Situationen wird von den betroffenen Personen zusätzlich eine Händedesinfektion durchgeführt, z.B. nach Kontakt mit Körperausscheidungen, infektiösem Material, nach dem Kontakt mit erkrankten Schülerinnen und Schülern oder erkranktem Personal.

2.3. Toilettenreinigung
Toilettensitze, Urinale, Armaturen, Waschbecken, Duschbereiche, Fußböden und Türklinken werden mehrfach täglich gereinigt und ggf. desinfiziert. Die Reinigungsfirma erhält je nach Belegung regelmäßig einen aktualisierten Putzplan.

3. Hygiene im öffentlichen Nahverkehr
Hinsichtlich des Verhaltens im Schülerverkehr wird auf die besonderen Verhaltens- empfehlungen der Landesregierung, der Verkehrsverbände und der kommunalen Spitzenverbände verwiesen.

4. Persönliche Hygiene der Kinder und Jugendlichen
Zur Wiederaufnahme des Unterrichts erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Belehrung über die Notwendigkeit eines hygienischen Verhaltens sowie die korrekte Händehygiene. Berührungen der eigenen Augen, Nase und Mund sind zu vermeiden. Hieran sind die Schülerinnen und Schüler zu erinnern. 
Dasselbe gilt für die Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge bzw. in ein Taschentuch, auch beim Tragen einer Schutzmaske, und Abwenden von anderen Personen). 
In jedem Unterrichtsraum werden zusätzlich Hygieneregeln ausgehängt.

5. Erste Hilfe
Die UNESCO-Schule verfügt über eine ausreichende Anzahl an Ersthelfern mit aktueller Erste-Hilfe-Ausbildung. Vor dem Leisten von erster Hilfe muss in Coronazeiten besonders auf das Tragen von Einmalhandschuhen und Schutzmaske geachtet werden. Beim Ergreifen einer Maßnahme ist im Sinne des Eigenschutzes die Gefahr einer möglichen Coronainfektion mit abzuwägen.
Nach erfolgter Hilfeleistung ist darauf zu achten, gründlich die Hände zu waschen bzw. zu desinfizieren.

6. Belehrungs- und Meldepflichten, Tätigkeits- und Aufenthaltsverbote
Bei Krankheitszeichen (wie z. B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Hals-, Gliederschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, Durchfall) sollte die betroffene Person unbedingt zu Hause bleiben. Bei Auftreten von Symptomen (auch milden) werden die Eltern auf die Notwendigkeit einer ärztlichen Abklärung hingewiesen. 
Zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten der Schülerinnen und Schüler wird die Sitzplatz-Verteilung jeder Unterrichtsstunde dokumentiert.
Bei einem Auftreten von Corona oder anderen meldepflichtigen Infektionskrankheiten benachrichtigt die Schule direkt das Gesundheitsamt sowie das Ordnungsamt und leitet in Abstimmung mit den Ämtern ggf. weitere Maßnahmen ein.

6.1 Aufsichts-, Erziehungs- und Lehrpersonal
Alle an der UNESCO-Schule tätigen Personen wurden vor Wiederaufnahme des Unterrichts während der Coronakrise belehrt und werden permanent auf dem aktuellen Stand gehalten.
Um mögliche Gesundheitsgefährdungen so weit wie möglich auszuschließen, werden bestimmte Gruppen von Lehrpersonen gemäß den Vorgaben des Ministeriums zeitweise vom Präsenzunterricht ausgeschlossen.

6.2 Eltern, Schülerinnen und Schüler
Auf der Homepage erhalten alle am Schulleben beteiligten die aktuellen Hygieneregeln und Sicherheits-/Schutzmaßnahmen der UNESCO-Schule.
Vor der Wiederaufnahme des Unterrichts erfolgt darüber hinaus eine Belehrung für alle Schülerinnen und Schüler über die Notwendigkeit eines hygienischen Verhaltens.

 

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