Kursfahrten nach Belgien

Auch in diesem Jahr fuhr wieder eine Gruppe unserer Französischschüler des Jahrgang 7 nach Belgien, um die französische Sprache mal "en vivant" mit eigenem Ohr und Mundwerk zu erleben.

Hier ein älterer Bericht: Remouchamps am 13.7.2011

Verfasst von Jonas Schwaak, Klasse 7a

Wir mussten aufgrund der Begienfahrt schon sehr früh aufstehen. Unser Ausflug begann dann um 7 Uhr in der Hoffnung, nicht allzu oft in einen Stau zu geraten. Nach einer 3-stündigen Fahrt kamen wir in Remouchamps an. Währen der gesamten Fahrt war die Stimmung ausgelassen. In Remouchamps besichtigten wir die dortigen Grotten, die vor rund 1 Million Jahren enstanden sind. Zuerst mussten wir noch einige Minuten vor den Grotten warten. Als wir dann in die Grotten kamen, konnten wir tolle Tropfsteingebilde sehen.

Einige sahen - mit etwas Phantasie - wir Figuren aus: Elefanten, Haie und eine Weihnachtskrippe sahen wir. In der "Kathedrale", einem 40 m hohen Höhlenteil, fiel unsere Aufmerksamkeit besonders auf die großen Kalksteinplatten, die durch schräg hinunterlaufendes Wasser erzeugt wurden. Auch die Rückfahrt per Boot war ziemlich spannend, da man immer aufpassen musste, dass einen die vielen Felsen nicht am Kopf trafen. Die Lichteffekte machten diesen Teil unserer Reise sehr geheimnisvoll. Aber da wir noch die "Monde Sauvage", einen Zoo, besuchen wollten, war die Reise noch nicht zu Ende.
Im Zoo war die Laune zwar immer noch gut, aber einigen war kalt, da es jetzt auch noch regnete. Trotzdem war der Tag fast perfekt, da wir vieles verstanden (Tiervorführungen in franz. Sprache) und wir haben auch versucht, französisch zu reden. Hin und wieder wurden wir dann auch mal nicht verstanden, aber mein Lieblingsspruch an diesem Tag war auch der Lieblingsspruch von Frau Ries: "Humor ist, wenn man über sich selber lachen kann". Einer von uns wurde auch auf französisch angesprochen, aber der ist dann abgehauen. Die Tiere waren sehr laut. Es gab auch eine Fahrt mit einem Zug zu den Flußpferden, Krokodilen und Elefanten.
Auf der Rückfahrt standen wir dann im Stau, aber die Stimmung war hier auch wieder ausgelassen. Einen Sitz hinter mir wurde geschlafen. Ist ja auch verständlich, denn der Tag war anstrengend. Doch ich denke, dass wir uns da alles ziemlich einig sind, dass der Tag an sich sehr schön war.

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Verviers am 29.4.2010

Verviers wir kommen! So hieß das Motto bei der ersten Fahrt in das frankophone Belgien am 29.4.2010 der Klassen 7 und 8. Nur zwei Busstunden entfernt hatten die SchülerInnen in der kleinen wallonischen Stadt Verviers zum ersten Mal die Möglichkeit ihr mühsam erlerntes Französisch in der Realität auszuprobieren.

In Kleingruppen und mit Fragebögen ausgestattet, durften die Schüler/innen allein losziehen und die Stadt in Form einer Rallye erkunden. Höchst motiviert besuchten sie zunächst das örtliche Museum für Wolle und Mode und machten sich auf in die Innenstadt.

Nach einer stärkenden Pause und einem warmen Mittagessen, machten sie sich auf zum zweiten Teil der Rallye, in dem sie knifflige Fragen zu Gebäuden, Produkten und dem frankophonen Sprachgebrauch beantworten mussten. Darüber hinaus war eine Postkarte an die zu Hause gebliebenen Mitglieder der Fachschaft Französisch zu schreiben. Aber wo sollten sie nur die Postkarte kaufen? Und wo bekam man Briefmarken? Wie gelangte man zur Post? All diese Fragen und viele mehr mussten die Schüler selbst erfragen.

Zu guter Letzt machten die SchülerInnen noch je zwei im Unterricht ausgearbeitete Interviews. Das bedeutete für die Meisten die größte Überwindung. „Aber die Leute waren alle sehr nett und haben uns sofort weitergeholfen“ meinte Vanessa Kwapien (7e). „Es war schön zu erleben, dass unser Französisch tatsächlich funktioniert. Wir konnten uns verständlich machen und haben auch die Leute gut verstanden“ fügte Sandra Brelih (7e) hinzu.  

Immer noch völlig aufgeregt machten wir uns um 17:00 Uhr auf den Rückweg. Im Bus waren die SchülerInnen damit beschäftigt ihre Interviews zu verschönen und ihre Verviers- Ordner, welche vorher im Unterricht angelegt wurden, zu vervollständigen.

Glücklich und zufrieden erreichten wir um 19:15 Uhr wieder die Unesco- Schule.

 Nach einer ausführlichen Nachbesprechung im Unterricht am nächsten Tag waren sich die Schüler einig: Verviers war ein voller Erfolg und alle würden nächstes Jahr gerne wieder mitfahren. „Das hat richtig Spaß gemacht, wir hätten gerne noch mehr Zeit dort verbracht.“ war schlussendlich die einhellige Meinung.

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