NRZ-Redakteur besucht Klasse 8d

Im Rahmen des „Zeus“-Zeitungsprojektes hat knapp eine Woche nach den Osterferien ein Redakteur der „NRZ“ verschiedene Klassen der UNESCO-Schule besucht; Deutschlehrerin Anke Weiler hat die Gespräche organisert. Laura Pitzolu aus der 8d berichtet, was der Redakteur im Deutschunterricht der Klasse erzählt hat:

Wir haben am 22.4.2010 Besuch von Piet Keusen von der Zeitung bekommen. Er ist 32 Jahre alt und wohnt in Düsseldorf. Er hat ursprünglich Italienisch und Spanisch studiert. Vor zwölf Jahren machte er ein Praktikum bei der Zeitung. Da er es toll fand, macht er jetzt eine Ausbildung zum Redakteur.

 

Man kann auch als Quereinsteiger zum Mitarbeiter bei der Zeitung werden; als freier Mitarbeiter schreibt man jedoch vor allem kurze Artikel. Die Arbeitszeiten als Redakteur liegen meistens zwischen zehn Uhr morgens und 19.00 Uhr abends. Jeden Tag gibt es eine Redaktionskonferenz, bei der die Termine des Tages besprochen werden. Die Konferenz dauert etwa 30 bis 45 Minuten, in der sich die Mitarbeiter über Neuigkeiten und Themen austauschen. Wenn es kurzfristig wichtige neue Meldungen gibt, müssen oft die Artikel der verschiedenen Seiten geändert werden.

Man verdient als Redakteur etwa so viel wie ein Lehrer, aber als Quereinsteiger gibt nur etwa 25 bis 30 Cent je Zeile Text. Bei Piet Keusen am Arbeitsplatz arbeiten etwa zehn weitere Kollegen.

Es werden natürlich täglich eine Menge Zeitungsesxemplare gedruckt. Genaueres kann man unter www.zeusteam.de nachlesen. Die Zeitungen werden aus Altpapier produziert, das in Form von eineinhalb Tonnen schweren Papier-Rollen in der Druckerei weiterverarbeitet wird. Die Quellen der Meldungen für die Zeitung sind oft Kontakte von den einzelnen Mitarbeitern oder Informationen direkt von Vereinen oder Politikern. In aller Welt gibt es auch Korrespondenten.